Einrichtungstrend: Gallery Wall (Bilderwand)

Noch während unserer Planungsphase für unser Haus bin ich in Magazinen und auf Pinterest immer wieder auf sogenannte "Gallery Walls" gestossen. Das ist ein Einrichtungstrend, der sich nun schon eine Weile hartnäckig hält. Der englische Begriff "Gallery Wall" hat sich mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum etabliert und heisst soviel wie Bilderwand oder wortwörtlich übersetzt "Galeriewand". Dabei geht es darum, Bilder, kleine Kunstwerke oder Sprüche an einer Wand aufzuhängen, die dann ein Gesamtkunstwerk ergeben.

Ich wollte schon während der Hausplanung unbedingt eine solche Gallery Wall in meinem neuen Zuhause. Es hat aber nun doch lange gedauert, bis wir sie endlich aufgehängt haben. Zuerst mussten wir uns entscheiden, an welcher Wand wir die Gallery Wall anbringen wollen und haben uns letztendlich für eine Wand im Flur entschieden. Wenn man nun zur Eingangstür rein kommt, ist die Wand ein toller Blickfang am Ende des Flurs.

Für meine Gallery Wall habe ich ausschliesslich Bilderrahmen, Deko-Schriftzüge und Dekoschilder verwendet. Die einzelnen Bilderrahmen habe ich während der letzten zwei Jahre gesammelt, so dass ich aus meinem mittlerweile grossen Fundus die geeignete Rahmen auswählen konnte :). Wichtig war mir dabei, dass die Rahmen alle ungefähr den gleichen Stil haben. Farblich und auch vom Material her durften sie jedoch gerne variieren.

Nun kommt es bei einer Gallery Wall natürlich darauf an, die einzelnen Elemente wie Rahmen und Sprüche richtig anzuordnen und aufzuhängen, wobei es ja eigentlich kein richtig und falsch gibt. Das ist Geschmacksache. Zur "richtigen" Anordnung habe ich meine auserwählten Stücke zuerst auf dem Boden ausgelegt. Schliesslich will man bei einem neuen Haus nicht unnötige Löcher in die Wand bohren... Nachdem ich mit der Auslegung zufrieden war, konnte das Aufhängen an der Wand beginnen. Hier nun das Resultat... (psssst: es fehlen noch die eigentlichen Bilder in den Rahmen, dazu bin ich noch nicht gekommen :) )


Hier die fertige Gallery Wall umgeben von weihnächtlicher Deko :)



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Halloween: Deko, Snacks und Bastelideen

Happy Halloween meine Lieben! Ich weiss, das wird bei uns (noch) nicht so gefeiert wie in Amerika, aber es schwappt immer mehr nach Kontinental-Europa rüber! Da ich Halloween schon mal selbst während meines Austauschjahrs in Kanada miterleben durfte und wir nun in einem so wunderschönen New England Haus wohnen, haben wir dieses Jahr unsere erste eigene Halloween-Party organisiert. Die Kinder waren so richtig aufgeregt, schliesslich gibts die Kombination von Kostümen und leckeren Süssigkeiten sonst nur an der Fasnacht - und die wird bei uns meist nicht Zuhause gefeiert :)

Zuerst wurden zwei grosse Halloween-Kürbisse ausgehöhlt und geschnitzt, und danach wurde unser Haus in eine Gruselkammer verwandelt :) Die Kinder hatten einen Riesenspass dabei und halfen tatkräftig mit! Wir baten zudem alle Gäste, ein "spooky" Snack oder ein "creepy" Dessert mitzubringen. Damit waren die Grundpfeiler gesetzt für eine erfolgreiche Halloween Kostümparty :))

Hier kommen also ein paar Impressionen und vielleicht die eine oder andere Idee für eure eigene Halloween-Party:

Halloween Deko: hier u.a. mit Girlanden, Tier-Silhouetten und Spinnweben...


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Unser Schwedenhaus in Herbststimmung

Draussen zeigt sich der Herbst momentan von seiner schönsten Seite und da musste ich natürlich sofort meine Kamera packen und diese wunderschöne Stimmung einfangen. Es ist so schön zu sehen, wie der Garten langsam Form annimmt und die Pflanzen wachsen. Vor allem die Phacelia, welche wir als einjährigen Gründünger angesät haben, zeigt sich momentan mit einem Meer von blau-violetten Blüten. Wir haben diese Pflanze überall dort angesät, wo wir noch nichts anderes gepflanzt haben, um so dem Boden genügend Nährstoff zu geben und er nicht einfach ein Jahr brach da liegt. Ich bin wirklich positiv überrascht, wie gut dieser "Gründünger" zum Haus passt :)

In der Ecke, wo wir die Natursteinmauer gebaut haben, sind mittlerweile auch ein paar Sträucher eingezogen. Wir wollten dort einen natürlichen Sichtschutz zum Spazierweg hin anbringen. Abwechslungsweise haben wir nun Sträucher gesetzt und Eichenpfähle eingeschlagen. Wir hoffen nun, dass die Sträucher in ein paar Jahren die Lücken schliessen und so einen guten Sichtschutz zum Weglein bieten. In den Bildlegenden könnt ihr nachlesen, welche Sträucher und Bäume wir bisher gepflanzt haben.

Aber am besten schaut ihr selbst. Hier kommen meine Herbst-Impressionen von Haus und Garten:


Blick vom Rasen auf unsere Holzterrasse und Pool mit wunderschön herbstlichem Abendlicht.



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Natursteinauer selber bauen

Der Sommer 2017 neigt sich so langsam dem Ende zu. Draussen ist es seit langem mal wieder trüb und nass, was mir endlich etwas Zeit gibt, wieder einen Blogeintrag zu schreiben. Heute möchte ich euch unsere selbst gebaute Natursteinmauer zeigen, die im letzten Monat bei uns entstanden ist.

Wir haben auf der einen Seite unseres Grundstücks ein angrenzender Spazierweg, von welchem man einen wunderbaren Blick in unseren Garten hat :). Damit wir etwas mehr Privatsphäre haben, wollen wir dort mit Sträuchern und Eichenpfählen einen Sichtschutz entstehen lassen. Leider war zur Ecke des Grundstücks hin die Böschung sehr steil, was es uns erschwerte, dort grosse Sträucher zu pflanzen. So kam die Idee auf, eine eigene Natursteinmauer zu bauen, damit wir das Terrain etwas begradigen können.

Mein Mann ist jemand, der Ideen in Taten umsetzt, und so ging er tags darauf zu einem Steinhändler in der Region und erwarb kurzerhand knapp 5 Tonnen Jura Kalkstein. Gleichzeitig bestellte er eine Flachmulde mit 5 m3 Humus und 2 m3 Betongranulat. Nun musste noch eine Maschine her, die diese ganzen Massen transportieren konnte. Glücklicherweise konnten wir noch einen befreundeten Gartenbauer zu Hilfe bitten - und eine Woche später wurde mit den Arbeiten begonnen.

Uns war nicht wirklich bewusst, auf was wir uns hier einliessen.... aber ich kann euch sagen, es war wirklich harte Arbeit. Die meist heissen Sommertage mit über 30° halfen auch nicht unbedingt. Aber das Ergebnis kann sich zeigen lassen - und somit hat sich der ganze Aufwand gelohnt! Wobei ich anmerken muss, dass ich ja mehrheitlich zugeschaut und Fotos gemacht habe :) - der Dank geht an unser Fachmann David und meinen begabten Mann!

Ich zeige euch hier zuerst die fertige Mauer und im Anschluss die Bilder von den Arbeiten:

Fertiggestellt: die Natursteinmauer aus Jura Kalkstein entlang des öffentlichen Weges angrenzend an unser Grundstück. 

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Die Umgebungsarbeiten - wie aus einer Baustelle ein Garten entsteht!

Wer schon mal Bauherr war oder sich grad mitten in der Planung oder Bauphase eines Neubaus befindet, der weiss: mit dem Hausbau allein ist es nicht getan. Denn in den meisten Fällen gibts da ja auch noch ein paar Quadratmeter ums Haus herum, die man irgendwie gestalten sollte. Über diese Umgebungsarbeiten möchte ich euch in meinem heutigen Post erzählen. Denn auch bei uns stand die Gartengestaltung diesen Frühling auf dem Terminkalender.

Ein bisschen hab ich hier auch schon darüber geschrieben, z.B. über den Bau unseres Pools oder über unsere genauen Vorstellungen, wie unser Cottage Garten dann irgendwann mal aussehen soll :).

Heute möchte ich euch aber endlich die Bilder von der Entstehung unseres Gartens zeigen. Begonnen hatten wir im April mit Aushub und Einsetzen des Pools, und Ende Juni waren dann die Erdarbeiten und die Grundgestaltung des Gartens erstmal abgeschlossen. Nebst dem Pool mussten wir die Verandatreppe bauen, das Fundament fürs Holzdeck sowie das Holzdeck selbst rund um den Pool verlegen, das Kellertreppengeländer montieren, Rohre umlegen (ja da habt ihr richtig gehört!), Leerrohre für die Gartenlichter und den Rasenmäherroboter einlegen, die Erde umkrempeln und planieren, Rasen ansähen, Beete anlegen, einen Spritzschutz ums Haus mit Schottersteinen bauen und zwei Bäume pflanzen. Wir haben das zum Glück nicht selber machen müssen, sondern haben dafür einen Gartenbauer beauftragt.

Trotz all diesen Arbeiten sind wir noch weit davon entfernt, einen richtigen Garten zu besitzen. Dennoch sind die Grundsteine nun gelegt, um mit der Bepflanzung der Beete und Hecken zu beginnen. Da wir uns gerade mitten im Sommer befinden, müssen wir uns hier aber noch etwas gedulden. Denn Sträucher und Pflanzen sollte man entweder im Frühling oder im Herbst einsetzen.

Ich fange zuerst mit den Bildern vom fertigen Garten an und zeige euch im Anschluss dann die Fotos der Arbeiten:


Sicht vom gedeckten Sitzplatz auf den angesähten Rasen und das Holzdeck mit Pool und Veranda.



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Maritimes Wohnzimmer

Naaaa seid ihr noch da? Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat für diesen nächsten Post. Es läuft grad immer so viel, so dass ich kaum zum Schreiben komme. Bevor ich mich aber dem heutigen Thema widme, möchte ich mich bei euch ganz herzlich bedanken. Ich kann es kaum glauben, dass mein Blog schon mehr als 100'000 Mal aufgerufen wurde! Das ist ein Meilenstein, der bei mir nicht unbemerkt blieb! Vielen lieben Dank an meine treue Leserschaft und an alle, die spontan vorbei schauen - es freut mich sehr, dass ihr den Weg zu meinem Blog gefunden habt. Und ich hoffe, ihr schaut auch in Zukunft wieder vorbei :)

Zur Feier des Tages möchte ich euch heute endlich unser Wohnzimmer vorstellen. Das habe ich ja schon lange angekündigt und ich dachte immer, ich zeige es dann mal, wenn es fertig eingerichtet ist. Aber wisst ihr was? Unsere Wohnzimmereinrichtung befindet sich im ständigen Wandel! Momentan steht da zum Beispiel eine Paravent, die eigentlich für den Garten gedacht ist... Es gibt also immer noch einiges, was ich im Wohnzimmer ergänzen oder ändern möchte, aber das soll ja kein Hindernis sein, trotzdem mal einen Blick rein zu werfen. Immerhin wohnen wir jetzt schon ein halbes Jahr in unserem Haus und nutzen das Wohnzimmer täglich zum Entspannen, Spielen, Lesen und Schwatzen :)

Da das Einrichten unseres Zuhauses ein Hobby für mich ist, finde ich es auch ganz gut, wenn ich überall noch ein paar Projekte habe, in denen ich mich ausleben kann. Somit bin ich ganz froh, dass noch nicht alles fertig eingerichtet ist! :))

Da wir ein New England Haus gebaut haben, wollten wir diesen Stil auch im Innenbereich übernehmen. Deshalb ist unser Erdgeschoss mehrheitlich maritim eingerichtet. Dies kommt nicht von ungefähr. Mein Mann und ich sind beide begeisterte Segler und lieben das Meer und alles was damit verbunden ist. Da wir in der Schweiz aber leider kein Meer haben, wollten wir diese Leidenschaft in unserem Zuhause widerspiegeln.

Schon während der Planung und Bauphase haben wir dazu wichtige Akzente gesetzt. Da das Wohnzimmer nach oben offen ist, konnten wir an der Giebelwand ein Fenster im Oktagon einsetzen, was einem Schiffsbullauge - ein typisch maritimes Merkmal - ähnelt. Das Schrägdach wurde mit weissen schiffbauartigen Shiplap-Paneelen versehen, die das maritime Feeling weiter hervorheben. Ein weiteres zentrales Element ist das offene Treppenhaus, welches im typischen New England Stil daherkommt und an amerikanische Häuser erinnert.

Weitere maritime Akzente wurde bei der Deko gesetzt: selbstgemachte Deko-Ruder, ein Fischernetz, eine Tripod-Lampe, ein weisser Palettentisch, schiffsförmige Regale und viele kleine Dekorationen runden den Beach Look ab. Aber genug gequasselt, schaut am besten selbst:














Ich würde mich freuen, wenn ihr bald wieder vorbei schaut und wünsche euch eine schöne restliche Woche!

Macht's gut,
Katrin
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Unser Pool entsteht...

Bei uns im Garten ist momentan Hochbetrieb. Zwischenzeitlich waren rund 10 Arbeiter da, unter anderem die Gartenbauer, die Poolbauer, der Elektriker und die Schreiner! Der Pool ist mittlerweile fertig installiert und unsere Kinder sind gestern Abend bei kühlen Temperaturen schon das erste Mal reingesprungen. Sie konnten einfach nicht mehr länger warten, hatten sie sich doch so sehr auf den Pool gefreut :)) Dabei soll es nächste Woche dann endlich sommerlich warm werden!

Heute möchte ich euch über die einzelnen Schritte des Pooleinbaus berichten. Wir hatten uns schon früh für ein Polyesterbecken entschieden und nach einigen Recherchen stiessen wir auf das 'Unique 6' von Mon de Pra. Jedoch wurde uns dann gesagt, dass man bei diesem Becken keinen automatischen Unterflurrolladen installieren kann. Und so kam es, dass wir uns letztendlich für das etwas grössere Unique 7 entschieden.

Insgesamt dauerte der gesamte Pooleinbau mit Aushub und Fundament rund 2 Wochen. Ich war wieder einmal als Bauleiterin tätig und probierte so gut wie möglich die verschiedenen Arbeiten zu koordinieren. Naja so ganz fertig ist es natürlich noch nicht - es fehlt noch das Holzdeck rundherum, aber es kann sich schon mal sehen lassen:


Pool und Veranda - auch die Verandatreppe ist im Bau, mehr dazu später :)

Aber nun der Reihe nach. Zuerst musste ja die Grube für den Pool ausgehoben werden. Also musste wieder ein Bagger her, der die vor einem Jahr aufgeschüttete Erde wieder aushob. Dies wurde unserem Gartenbauer zugeteilt. In der ausgehobenen Grube wurde dann mit verdichtetem Recyclingkies ein ca. 20 cm tiefes Fundament erstellt:


Baugrube für den Pool

Auf das verdichtete Recycling-Kies kam als nächstes eine ca. 5 cm tiefe Split-Schicht:


Auf das verdichtete Recycling-Kies kommt eine Split-Schicht

Diese Split-Schicht musste dann nivelliert werden, damit das Becken gerade steht. Das war wirklich eine Zentimeterarbeit der Gartenbauer:


Das Fundament muss exakt nivelliert werden, damit der Pool schön gerade steht!

Nun war alles bereit und der Pool konnte kommen. Hier ein Bild vom Pool-Transport:


Pool-Transport

Da der Pool gut 25 Meter von der Strasse entfernt ist, musste für die Abladung des Pools extra ein Kran organisiert werden. Der Pool flog somit quasi über unser Haus. Ich war schon etwas nervös, dass der auch hält wenn er so in der Luft rum schaukelt! :)


Ein grosser Kran hebt den Pool übers Haus in den Garten


Präzisionsarbeit ist gefragt...


Der Pool ist platziert.

Als nächstes wurde nun etwas Wasser eingefüllt, um den Pool zu stabilisieren. Danach begann der Poolbauer mit der Verrohrung und Installation der Pooltechnik. Wir hatten schon bei den Tiefbauarbeiten zu Beginn des Hausbaus drei Leerrohre aus dem Technikraum im Keller in den Garten gezogen. Diese wurden nun ausgebuddelt und so konnten die Rohre vom Pool in den Technikraum durchgezogen werden.


Die Rohre für Einlaufdüsen, Skimmer, Bodenabfluss, Elektro und Rolladen werden angebracht.


Rolladenschacht und Skimmer

Nachdem alle Rohre gelegt waren, musste der Gartenbauer wieder her. Der Pool musste nun mit gröberem Split hinterfüllt und im Wechsel mit Wasser aufgefüllt werden. Immer zuerst hinterfüllen, dann Wasser bis auf die Höhe der Hinterfüllung einlassen, danach wieder hinterfüllen etc. bis der gewünschte Wasserpegel erreicht ist und rund um den Pool aufgefüllt ist.


Der Pool wird mit groben Split hinterfüllt


Im Wechsel wird Split hinterfüllt und Wasser eingelassen.

Als nächstes brauchte es eine rund 25 cm hohe Betonschürze rund um den Pool:


Vorbereitungsarbeiten für die Betonschürze


Der Beton ist drin und muss nun trocknen


Rund um den Beton wird nochmals etwas Recyclingkies verdichtet


Blick vom Esstisch auf die Veranda und Pool :)

Als der Beton trocken war, wurde die Spule für den Unterflur-Rolladen angebracht und die Lamellen montiert:


Der Unterflurrolladen Walu Roll von Walter ist montiert und einsatzbereit


Mit kleinen Kindern ist man froh, wenn der Pool schnell und automatisch zugedeckt werden kann

Noch kurz einen Blick in den Technikraum werfen, wo sich die Pooltechnik befindet :)


Sandfilteranlage, Dosieranlage, Verteilerwand und Filtersteuerung 


Und so sieht er nun aus, unser Pool! Gespannt warten wir jetzt auf die Fertigstellung der Gartenarbeiten, damit anschliessend das Holzdeck verlegt werden kann. Wir hoffen, dass wir unseren Garten in knapp einem Monat dann endlich in vollen Zügen geniessen können!


Wie wird's wohl aussehen, wenn es ganz fertig ist? Bleibt gespannt... (so wie ich!)


Das war also wieder einmal einen Blogpost zu Bauarbeiten und ich hoffe es war euch nicht zu technisch? Stay tuned und schaut bald wieder vorbei.

Macht's gut
Katrin
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Darf ich vorstellen? Unsere Waschküche :)

Eigentlich wollte ich euch hier endlich mal unser Wohnzimmer vorstellen, aber das ist leider immer noch nicht ganz fertig - es fehlen noch ein paar Dekorationen und Kleinmöbel ;). Da wir jedoch heute endlich unsere Waschküche fertig eingerichtet haben, nimm ich das gleich zum Anlass, euch unsere fertige Waschküche vorzustellen :)

Die Waschküche befindet sich bei uns gleich neben dem Hauseingang im Erdgeschoss, so dass sie auch zugleich als "Mudroom" dient. Den Boden haben wir bewusst mit Fliesen ausgestattet, und die Wände wurden mit Latexfarbe gestrichen, so dass sie abwaschbar sind. Wenn also unsere Kinder mal dreckig von draussen reinkommen, dann geht es gleich ab zur Waschküche/Mudroom. Dort kann man dann bequem die dreckigen Kleider ausziehen und falls nötig die Schuhe im Waschtrog putzen.

Wir wollten unbedingt eine möglichst grosse Ablagefläche, und so haben wir bei IKEA einige Küchenschränke sowie eine Arbeitsplatte gekauft und zuhause mühsam zusammengebastelt. Habt ihr auch schon eine Küche von IKEA zusammengebaut? Dann wisst ihr wovon ich spreche. Und bei uns war es ja wirklich eine kleine Küche... Das Endresultat kann sich nun aber sehen lassen. Die Waschmaschine und den Tumbler konnten ganz praktisch unter der Ablagefläche verstaut werden. Der grosse Waschtrog hat mein Mann eingebaut und ist wirklich praktisch, um allerlei dreckige Sachen darin zu reinigen oder Farbpinsel auszuwaschen.

Ich bin zufrieden und finde unsere Waschküche ganz schön gemütlich. Fehlt nur noch gute Musik zum Bügeln, aber da haben wir auch schon vorgesorgt (JBL sei Dank) :)

Hier gehts zu den Bildern:

Blick von der Tür in die Waschküche mit WM, Tumbler und grossem Waschtrog


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DIY Idee: Deko-Ruder

Um unseren Beachhouse Look zu komplettieren, war ich schon lange auf der Suche nach schönen Deko-Ruder im maritimen Look. Da wir etwas längere Paddels wollten, war das aber gar nicht so einfach! Ich verbrachte einige Stunden im Netz, aber alle Deko-Paddels, die ich gefunden habe, waren entweder zu klein, mit Haken oder die Farbe passte nicht. Natürlich hatte ich wie immer ganz klare Vorstellungen ;)

So bestellte mir mein Mann kurzerhand ein paar unbemalte Holzruder, die dann auch wenige Tage später bei uns eintrafen. So entstand unser DIY-Projekt. Ich bin sehr gerne kreativ tätig und solche Projekte kommen leider im Familienalltag viel zu kurz. Es hatte mir deshalb richtig Spass gemacht, die unbemalten Ruder in schöne maritime Demo-Ruder zu verwandeln. Hier das Resultat:




Gerne zeige ich euch anhand einiger Fotos meine DIY-Schritte zum Demo-Ruder:


1. So sahen die Holzruder unbehandelt aus. Hier sind sie bereit für den ersten Anstrich. Bei der Kreidefarbe, die ich verwendet habe, muss an das Holz vorher nicht behandeln oder abschleifen. Ich konnte also direkt loslegen...


2. Nach dem ersten Anstrich: zwei der Paddels bekamen einen Weissanstrich, und eines einen Grauton.


Als Farbe benutzte ich die Kreidefarbe von Annie Sloan. Das ist eine super Farbe auch für Shabby Chic DIY Projekte!



3. Nun musste ich noch zwei Schablonen machen. Die beiden Kartons in A4-Format hatte ich noch zuhause. Vom Internet habe ich mir einen Stern und ein R sowie eine 4 ausgedruckt und dann auf den Karton übertragen und ausgeschnitten.


4. Als der Erstanstrich gut getrocknet war, wurden die Streifen mit Malerklebeband abgedeckt. So kann man ganz individuelle Muster auf die Ruder applizieren. Für den Stern habe ich die Schablone benutzt. Das "R4" steht für unsere Familie, war aber bei diesem Bild noch nicht appliziert :)


5. Die Ruder mussten nach dem Applizieren der Muster gut trocknen. Einen Tag später habe ich sie dann noch mit Klarwachs von Annie Sloan eingestrichen. Das ist ein gutes "Finish" und schützt die Farbe darunter.


6. Zuletzt habe ich mit Schmelzkleber noch ein Seil aufgeklebt. Dieses wird auch bei den anderen Rudern noch angebracht - bin einfach noch nicht dazu gekommen :). Gut eignet sich dafür beispielsweise ein Kokos-Seil.


Die Deko-Ruder kann man vielseitig einsetzen - z.B. auf gedeckter Terrasse oder im Wohnzimmer. Unsere sind für die Wohnzimmerwand gedacht. Aufgehängt sind sie allerdings noch nicht, momentan dürfen sie noch ein bisschen im und ums Haus ziehen... Hier sind sie beispielsweise auf der Terrasse ins Szene gesetzt ;))




Ich hoffe euch hat diese Anleitung gefallen und der einen oder anderen eine Idee gegeben. Demnächst zeige ich euch noch unser neustes DIY-Projekt: der Paletten-Couchtisch :)

Macht's gut und bis bald!
Katrin
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Planung eines Cottage Gardens...

Romantische Blumen und Sträuchern in den Farben weiss, rosa, lila und blau - wild durcheinander - gut duftende Blüten und Kräuter, irgendwo ein Obstbaum, wo man die Frucht vom Baum pflücken kann, ein blühender Magnolienbaum, Tulpen und Pfingstrosen im Frühling, farbenfrohe Hortensien und ein Schneeballstrauch während des Sommers, ein Gemüsehochbeet, das Trampolin für die Kinder, ein Pool zur Abkühlung an heissen Sommertagen, ein Hauch von Indian Summer im Herbst.... So in etwa stellen wir uns unseren Cottage Garden vor :))

Natürlich hätte ich am liebsten schon dieses Jahr einen ausgewachsenen, üppigen Garten mit grossen Sträuchern und vielen Blumen... aber das geht ja bekanntlich nicht so schnell. Wie ich schon vermutet habe, braucht es viele Jahre, bis ein Garten ausgewachsen ist! Einmal mehr muss ich mich also in Geduld üben :)


Während hierzulande viele Gärten durch ihre klar definierten Formen und Ordnung bestechen, versetzen Cottage Gärten mit einem Wirrwarr von Blumen, Kräutern und Obstpflanzen dem Garten einen romantischen und wilderen Touch. Ergänzt wird der Garten idealerweise noch mit ein paar immergrünen Sträuchern, einem kleinen Gehweg aus Steinplatten im Rasen, dazu irgendwo ein verwittertes Gartentor...


Aber ich greife schon wieder vor. Wir stehen ja noch ganz am Anfang unserer Gartenplanung. Allerdings ist es sicher von Vorteil, wenn man genaue Vorstellungen hat und einem so die Gartenplanung leichter fällt. Wir haben uns von einem Gartenbauer beraten lassen, der uns einen Plan erstellt hat. Nach einigen Korrekturen und Änderungswünschen unsererseits sieht dieser nun so aus:



3D-Visualisierung unseres geplanten Gartens, gezeichnet vom Gartenbauer. Dies ist sehr hilfreich zur besseren Vorstellung, wie es später einmal aussehen kann...






















Der Gartenplan vom Gartenbauer. Hier war vor allem wichtig aufzuzeigen, wo welche Flächen (Rasen, Holzdeck, Böschung, Beete etc.) geplant sind.




























Auf Pinterest habe ich mir eine Pinnwand angelegt speziell für den Cottage Garden - dieses Bild zeigt eine Auswahl. © Pinterest


Magnolie, Pfingstrosen, Schneeballbaum und Gräser...  © Pinterest


Wo wir genau was pflanzen werden, ist noch nicht klar. Es war jedoch wichtig zu definieren, wo Holzdeck, Rasen, Beete, Böschung, Gehwege etc. hinkommen, damit die bevorstehenden Erdarbeiten entsprechend korrekt durchgeführt werden. Unterhalb des Holzdecks braucht es natürlich einen anderen Untergrund als beim Rasen oder bei den Blumenbeeten. Der Gartenbauer wird nun also als Erstes das Gelände vorbereiten, erst danach kommen Holzdeck, Rasen, Blumen und Sträucher. Es wird auf jeden Fall spannend und ich werde hier bestimmt über den Fortschritt berichten :)


Einen Tipp hätte ich noch an alle angehenden Bauherren: Am besten plant ihr euren Garten zusammen mit dem Haus. Denn je mehr man schon von Beginn an weiss, desto weniger muss man später wieder abändern und dementsprechend können auch Kosten eingespart werden. Denn wenn der Tiefbauer schon weiss, wo was hinkommt, kann er das Gelände schon entsprechend vorbereiten.


Habt ihr auch schon eine Gartengestaltung hinter euch? Welche Blumen oder Sträucher könnt ihr mir empfehlen? Ich bin froh um eure Tipps!


Ich danke euch fürs Reinschauen und wünsche euch noch eine schöne Frühlingswoche!

Macht's gut
Katrin
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